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Anleitung

Dyson Airstrait richtig benutzen: vom nassen zum glatten Haar

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Der Dyson Airstrait sieht aus wie ein Glätteisen, arbeitet aber ganz anders: Statt heißer Platten bläst er zwei Luftströme nach unten durch das Haar und trocknet und glättet gleichzeitig. Deshalb funktionieren die gewohnten Glätteisen-Techniken nur bedingt. Diese Anleitung richtet sich an alle, die den Airstrait neu haben oder mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden sind. Sie erfahren, wie Sie das Haar vorbereiten, welche Modi und Einstellungen sinnvoll sind und welche Fehler das Ergebnis verderben.

Wie der Airstrait arbeitet

Laut Dyson erzeugt ein Hyperdymium-Motor mit bis zu 106.000 Umdrehungen pro Minute zwei kräftige Luftströme, die im 45-Grad-Winkel nach unten gerichtet sind. Dadurch wird die Strähne gespannt, während sie trocknet. Glasperlen-Thermistoren messen die Lufttemperatur bis zu 500-mal pro Sekunde, laut Datenblatt liegt die maximale Temperatur bei 155 °C. Neuere Ausführungen haben einen integrierten Kamm, der zusätzliche Spannung erzeugt.

Das Prinzip dahinter: Nasses Haar ist besonders formbar. Wird es unter Spannung getrocknet, behält es die glatte Form. Deshalb spielt der Airstrait seine Stärken vor allem auf feuchtem Haar aus. Auf trockenem Haar ist er eher zum Auffrischen gedacht.

Das Haar vorbereiten

Waschen Sie das Haar wie gewohnt und drücken Sie es mit einem Handtuch gut aus. Es sollte nicht mehr tropfen. Kämmen Sie es mit einem grobzinkigen Kamm durch, damit keine Knoten den Airstrait bremsen. Wenn Sie Hitzeschutz oder ein leichtes Glättungsprodukt verwenden, verteilen Sie es jetzt gleichmäßig in den Längen.

Teilen Sie das Haar dann in Partien. Als Faustregel gilt: Jede Partie sollte nicht breiter als die Arme des Geräts und nicht dicker als etwa zwei Finger sein. Bei dichtem Haar sind mehr, dafür dünnere Partien besser. Klammern Sie die übrigen Partien hoch, damit Sie systematisch von unten nach oben arbeiten können.

  • Haar handtuchtrocken, nicht tropfnass
  • Gründlich entwirren
  • Hitzeschutz in die Längen
  • Partien abteilen und hochstecken

Schritt für Schritt glätten

Für Schwung in den Spitzen drehen Sie das Gerät am Ende des Zugs leicht nach innen oder außen. Für mehr Volumen am Ansatz ziehen Sie die Partie beim Ansetzen nach oben statt nach unten. Laut Dyson spart das Styling vom nassen Haar bis zu acht Minuten im Vergleich zu getrenntem Föhnen und Glätten.

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    Schalten Sie den Airstrait ein und wählen Sie den Nass-Modus.

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    Nehmen Sie die unterste Partie und setzen Sie das Gerät knapp unter dem Ansatz an, ohne die Kopfhaut zu berühren.

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    Schließen Sie die Arme und gleiten Sie langsam nach unten. Langsam heißt: deutlich langsamer als mit einem Glätteisen.

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    Wiederholen Sie den Zug, bis die Partie trocken ist. Bei dickem Haar können das mehrere Durchgänge sein.

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    Arbeiten Sie sich Partie für Partie nach oben.

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    Wechseln Sie zum Schluss in den Trocken-Modus und gehen Sie über Partien, die noch nicht ganz glatt sind.

Temperatur und Luftstrom wählen

Laut Listing bietet der Airstrait einen Nass- und einen Trocken-Modus mit vier Hitzestufen und drei Luftstromstufen sowie eine Auto-Pause. Dyson empfiehlt, im Nass-Modus mit 140 °C zu beginnen. Welche Kombination danach passt, hängt von Ihrem Haar ab. Feines oder geschädigtes Haar braucht weniger Hitze, dickes und krauses Haar profitiert von höherer Temperatur und stärkerem Luftstrom. Tasten Sie sich von der Empfehlung aus heran.

Weil der Airstrait mit Luft arbeitet, liegen die Temperaturen deutlich unter denen eines Glätteisens. Das ist schonender, braucht aber mehr Geduld. Wer ein sehr glattes, flaches Ergebnis wie mit einem Plattenglätter erwartet, wird bei sehr krausem Haar eventuell nachglätten wollen. Einen direkten Vergleich zeigt Dyson Corrale vs Airstrait.

Hinweis:Halten Sie den Airstrait von Kopfhaut, Ohren und Gesicht fern und lassen Sie das Gerät nach dem Styling auf einer hitzebeständigen Fläche abkühlen.

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Der häufigste Fehler ist zu schnelles Ziehen. Die Luft braucht Zeit, um das Haar zu trocknen. Wenn Sie wie mit einem Glätteisen durchziehen, bleibt das Haar feucht und wird nicht glatt. Ebenfalls häufig: zu dicke Partien. In der Mitte einer dicken Strähne kommt zu wenig Luft an.

Ein weiterer Punkt ist der Filter. Ist der Ansaugfilter verschmutzt, sinkt die Leistung, und das Gerät kann wegen Überhitzung abschalten. Wie Sie ihn säubern, steht in Dyson Airstrait Filter reinigen. Wenn das Gerät gar nicht mehr reagiert, hilft Dyson Airstrait zurücksetzen und Fehler beheben.

  • Zu schnell gezogen: Haar bleibt feucht
  • Partien zu dick: Mitte nicht glatt
  • Tropfnasses Haar: Styling dauert sehr lange
  • Filter verschmutzt: Leistung sinkt

Für wen sich der Airstrait eignet

Der Airstrait ist ideal für alle, die nach dem Waschen in einem Schritt trocknen und glätten möchten und dabei auf heiße Platten verzichten wollen. Bei glattem und welligem Haar entsteht laut Dyson ein natürlich glatter Look, bei lockigem und krausem Haar ein gestreckter, weicher Fall.

Wenn Sie überlegen, ob sich das Gerät für Sie lohnt, lesen Sie Lohnt sich der Dyson Airstrait?. Alternativen mit Föhnfunktion stellt Glätteisen mit Föhnfunktion und Airstraightener vor.

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Häufige Fragen

Kann man den Airstrait auf trockenem Haar benutzen? Ja, im Trocken-Modus. Er eignet sich dann vor allem zum Auffrischen und Nachglätten. Seine Stärke ist das Styling vom feuchten Haar.

Wie lange dauert das Glätten mit dem Airstrait? Das hängt von Haarlänge und Dichte ab. Laut Dyson sparen Sie bis zu acht Minuten gegenüber getrenntem Föhnen und Glätten.

Brauche ich mit dem Airstrait Hitzeschutz? Die Temperaturen sind niedriger als bei einem Glätteisen. Ein leichter Hitzeschutz schadet trotzdem nicht, besonders bei gefärbtem Haar.

Warum ist mein Haar nach dem Airstrait nicht ganz glatt? Meist waren die Partien zu dick oder der Zug zu schnell. Arbeiten Sie langsamer und mit dünneren Partien.

Was Sie dafür brauchen

Quellen