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Vergleich

Dyson Corrale vs Airstrait: welches Dyson-Glättgerät passt?

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Beide Geräte kommen von Dyson, beide sollen Haare glätten, doch sie funktionieren grundverschieden. Der Corrale presst das Haar zwischen beheizten, biegsamen Platten, der Airstrait arbeitet nur mit gerichteter warmer Luft. Daraus folgen unterschiedliche Routinen: Beim Corrale föhnen Sie zuerst, beim Airstrait starten Sie mit handtuchtrockenem Haar. Dieser Vergleich zeigt die Herstellerangaben nebeneinander, erklärt, für welche Haartypen und Tagesabläufe welches Gerät sinnvoller ist, und nennt die Punkte, an denen sich beide nicht ersetzen können.

Zwei Prinzipien: beheizte Platten gegen gerichtete Luft

Der Dyson Corrale ist im Kern ein Plattenglätter. Seine Heizplatten sind biegsam und sollen laut Dyson das Haar umschließen, sodass eine Strähne besser zusammengehalten wird. Er arbeitet wie jedes Glätteisen auf trockenem Haar: Hitze und Druck bringen die Strähne in Form. Laut Listing liegt die maximale Temperatur bei 210 °C, Dyson nennt drei Stufen mit 165, 185 und 210 °C.

Der Dyson Airstrait verzichtet ganz auf Heizplatten. Zwei Luftströme werden von oben nach unten durch die Strähne geführt, während Sie das Gerät durch das Haar ziehen. Das trocknet und streckt das Haar gleichzeitig. Die maximale Temperatur gibt das Listing mit 155 °C an, also deutlich niedriger als bei Plattengeräten. Dafür braucht der Airstrait mehr Leistung, laut Listing 1600 Watt, und bleibt ans Netz gebunden.

Hinweis:Beide Geräte werden heiß. Nicht auf Kopfhaut, Ohren oder Nacken aufsetzen, auf einer hitzefesten Fläche ablegen und außer Reichweite von Kindern abkühlen lassen.

Technische Daten laut Listing

Die Tabelle fasst die Angaben aus den Amazon-Listings zusammen. Gewichte können je nach Variante und Verpackungsangabe leicht abweichen.

Ergebnis: wie glatt wird das Haar?

Plattengeräte erzeugen in der Regel das glattere, flachere Ergebnis, weil sie die Strähne direkt pressen. Der Corrale eignet sich daher gut, wenn Sie einen sehr glatten, glänzenden Look möchten oder Spitzen gezielt nach innen oder außen drehen wollen. Durch die runde Form lassen sich außerdem Wellen und Locken formen, ähnlich wie mit anderen Glätteisen. Wie das geht, zeigt Locken mit dem Glätteisen.

Der Airstrait liefert eher ein Ergebnis wie nach einem gründlichen Föhnen mit Rundbürste: glatt, aber mit mehr Bewegung und Volumen am Ansatz. Bei sehr krausem oder stark lockigem Haar reicht Luft allein oft nicht für ein völlig glattes Finish. Viele Nutzerinnen ziehen dann nach dem Trocknen mit niedriger Temperatur noch einmal durch oder nutzen danach ein Plattengerät für einzelne Partien.

Routine und Zeitbedarf im Alltag

Mit dem Corrale sieht die Routine so aus: Haare waschen, vollständig föhnen, Hitzeschutz auftragen, dann Strähne für Strähne glätten. Der Vorteil ist die Freiheit ohne Kabel, etwa für kurze Korrekturen im Büro, auf Reisen oder vor dem Spiegel ohne Steckdose. Bei sehr langem und dichtem Haar kann der Akku für einen kompletten Durchgang knapp werden, dann hilft die Ladestation zwischendurch oder der Betrieb am Kabel, soweit es Ihr Modell erlaubt.

Mit dem Airstrait entfällt der separate Föhnschritt. Sie trocknen das Haar mit dem Handtuch vor, wählen den Nass-Modus und arbeiten sich Partie für Partie durch. Wer jeden Morgen föhnt und danach glättet, spart damit laut Dyson Zeit. Wer dagegen am Vortag wäscht und morgens nur auffrischt, nutzt den Vorteil kaum.

  • Corrale: trocken föhnen, dann glätten, kabellos und mobil
  • Airstrait: handtuchtrocken starten, trocknen und glätten in einem Schritt
  • Beide: schmale Partien arbeiten, Gerät langsam und gleichmäßig führen

Welcher Haartyp profitiert von welchem Gerät?

Für feines bis normales Haar, das sich leicht formen lässt, reicht der Airstrait häufig völlig aus. Die niedrigere Temperatur ist ein Argument, wenn Sie Hitze insgesamt reduzieren möchten. Mehr zu passenden Geräten finden Sie unter Glätteisen für feines Haar.

Für dickes, krauses oder stark lockiges Haar ist ein Plattengerät meist verlässlicher, weil Druck und höhere Temperatur die Strähne konsequenter strecken. Hier spricht viel für den Corrale oder ein anderes kräftiges Glätteisen, siehe Glätteisen für dickes und lockiges Haar. Welche Temperatur Hersteller je Haartyp empfehlen, zeigt die Temperatur-Tabelle.

Bei kurzem Haar und Pony ist der schmale, leichte Corrale handlicher. Der Airstrait ist breiter gebaut und erreicht sehr kurze Partien am Ansatz schlechter.

Mobilität, Gewicht und Handhabung

Mit 560 g ist der Corrale für ein Glätteisen eher schwer, durch den Akku aber frei beweglich. Der Airstrait wiegt laut Listing 816 g, dazu kommt das Kabel. Bei langen Stylingzeiten kann das Gewicht am Arm spürbar werden. Für Reisen ist der Corrale wegen Akku und faltbarer Ladestation praktischer, beachten Sie aber die Regeln der Fluggesellschaft zu Lithium-Ionen-Akkus.

Beide Geräte brauchen etwas Pflege: Beim Airstrait sollten Sie den Lufteinlass regelmäßig reinigen, beim Corrale die Platten nach dem Abkühlen von Rückständen befreien. Die genauen Schritte stehen im Handbuch des Herstellers.

Alle Dyson Haarstyler im Vergleich →

Häufige Fragen

Kann der Corrale nasses Haar glätten? Nein. Wie bei allen Plattenglättern gehört nur trockenes Haar zwischen die Platten. Föhnen Sie vorher vollständig.

Wird das Haar mit dem Airstrait so glatt wie mit einem Glätteisen? Bei glattem bis leicht welligem Haar oft ja. Bei krausem oder sehr lockigem Haar bleibt das Ergebnis meist etwas weicher und voluminöser als mit Platten.

Welches Gerät ist schonender? Der Airstrait arbeitet laut Listing mit maximal 155 °C, der Corrale mit bis zu 210 °C. Weniger Temperatur bedeutet weniger Hitzebelastung, eine Aussage über den Zustand Ihres Haares lässt sich daraus aber nicht pauschal ableiten. Nutzen Sie bei beiden Geräten Hitzeschutz und die niedrigste Stufe, die funktioniert.

Lohnt sich beides? Für die meisten Haushalte nicht. Wer täglich föhnt, nimmt den Airstrait, wer vor allem trockenes Haar glättet und mobil sein will, den Corrale.

Was Sie dafür brauchen

Quellen